ADHS-Diagnostik

Diagnose & Befunderstellung

Neurodivergenz

Viele Menschen fragen sich im Laufe ihres Lebens, ob hinter ihren Erfahrungen mehr steckt als „einfach nur Stress“ oder „persönliche Schwächen“. Sie blicken oft auf eine lange Geschichte von Erfahrungen zurück, in denen sie sich „nicht passend“ und missverstanden gefühlt haben.

In einem Gesellschaftssystem, das viel Wert auf Struktur & Anpassung legt, stoßen Menschen mit ADHS schneller an Grenzen. Oft wirkt sich das auch auf Selbstwert und Zugehörigkeitsgefühl aus.

“schon immer irgendwie anders”

Wofür eine Diagnose?

  • Verstehen von Identität & Lebensgeschichte

  • Erarbeiten hilfreicher Strategien & Umgang

  • Erkennen bereits entwickelter Kompetenzen & Ressourcen

  • Einbezug des Systems & Kommunikation

  • Erwägen medikamentöser Behandlung

  • Stärkung von Selbstwert & Selbstwirksamkeit

  • 1.    Erstgespräch inklusive Aktual-Anamnese sowie biografisch-familiäre Anamnese

    2.    Interview zur Symptomatik mithilfe von standardisierten Fragebögen

    3.    Ausfüllen von Fragebögen als Selbst- und Fremdbeurteilung (Person aus aktuellem Leben)

    4.    Interview mit Person aus aktuellem Leben sowie aus Kindheit für die Fremdanamnese

    5.    Analyse von Zeugnissen und anderen Berichten

    6.    Differenzialdiagnostische Erhebungen

Nach der Diagnostik wird auf Wunsch ein schriftlicher Befund erstellt. Der Diagnostikprozess garantiert nicht für das Vergeben einer Diagnose am Ende sondern prüft deren Zutreffen.